Bei der Vorwärts- und Rückwärtsinstallation von Förderbandanlagen sind zwei Aspekte zu unterscheiden: die Vorwärts- und Rückwärtssteuerung des Motors und die Laufrichtung des Förderbandes . Das Förderband selbst ist nicht vorwärts oder rückwärts montierbar; seine Laufrichtung wird durch die Drehrichtung des Antriebsmotors bestimmt. Daher hängt der Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb des Förderbandes von der Verkabelung und Steuerung des Motors ab.
Verfahren zur Erzielung von Vorwärts- und Rückwärtsrotation des Motors
Die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung eines Motors wird durch Umpolung des Stroms in den Motorwicklungen erreicht. Dadurch ändert sich die Richtung des internen rotierenden Magnetfelds und somit die Drehrichtung des Rotors. Die genaue Methode hängt vom Motortyp ab.
Drehstrommotor: Dies ist der am häufigsten verwendete Motortyp im industriellen Bereich. Die gängigste Methode zur Erzielung von Vorwärts- und Rückwärtsdrehung besteht darin, zwei beliebige Phasen des Stromnetzes zu vertauschen.
1. Grundprinzip: Die Drehstromversorgung (L1, L2, L3) wird an die drei Anschlüsse (U, V, W) des Motors angeschlossen. Bei der Phasenfolge L1-L2-L3 dreht sich der Motor im Uhrzeigersinn; werden zwei beliebige Phasen (z. B. L2 und L3) vertauscht, sodass die Folge L1-L3-L2 lautet, dreht sich der Motor gegen den Uhrzeigersinn.
2. Sicherheitssteuerung: In der Praxis ist das manuelle Vertauschen von Leitungen extrem gefährlich und unpraktisch. Typischerweise wird ein Steuerkreis mit Vorwärts-Rückwärts-Schützen (Wechselstromschützen) verwendet. Tasten oder SPS steuern das Umschalten der beiden Schütze, wobei einer für die Vorwärts- und der andere für die Rückwärtsdrehphasenfolge zuständig ist. Eine elektrische Verriegelung zwischen ihnen verhindert ein gleichzeitiges Einschalten, das einen Kurzschluss verursachen könnte.
Einphasenmotor: Häufig in Kleingeräten zu finden. Die Vorwärts- und Rückwärtsdrehung wird typischerweise durch Umpolung der Anlaufwicklung erreicht.
1. Verdrahtungsmethode: Der Einphasenmotor besitzt eine Hauptwicklung und eine Anlaufwicklung. Durch Umschalten der Verbindung zwischen Anlaufwicklung und Hauptwicklung mittels eines Vorwärts-/Rückwärtsschalters oder eines Vorwärts-/Rückwärts-Steuerrelais lässt sich die Richtung des rotierenden Magnetfelds und somit die Drehrichtung des Motors ändern.
Wichtige Punkte für die Installations- und Betriebsanleitung von Förderbändern
1. Das Förderband hat keine vorgegebene Einbaurichtung: Bei Förderbändern (z. B. aus Gummi oder PVC) wird bei der Installation nicht zwischen Vorder- und Rückseite unterschieden. Die Einbaurichtung wird ausschließlich durch die Drehrichtung des Motors bestimmt. Achten Sie bei der Installation lediglich auf die richtige Spannung und darauf, dass das Band nicht verzogen wird.
2. Die korrekte Installation der Antriebseinheit ist entscheidend: Bei der Installation der Antriebseinheit (Motor + Getriebe + Antriebsrolle) muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Achse der Antriebsrolle senkrecht zur Mittellinie des Förderbandes verläuft und der Mittelpunkt der Antriebsrolle mit der Mittellinie des Förderbandes übereinstimmt. Dies ist die Grundlage für den einwandfreien und fehlerfreien Betrieb des Förderbandes.
3. Auslegung des Steuerungssystems: Um die Vorwärts- und Rückwärtsfunktion des Förderbandes zu realisieren, muss das elektrische Steuerungssystem bereits in der Entwurfsphase geplant werden. Dies umfasst die Auswahl geeigneter Vorwärts- und Rückwärtsmotoren, die Konfiguration der Vorwärts- und Rückwärtsschütze, die Einrichtung von Bedientasten oder deren Integration in eine SPS-Anlage sowie die Sicherstellung der erforderlichen Sicherheitsverriegelungen und Schutzmaßnahmen.
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